04. Mai 2010, 10:48 'Internetpräsenz der katholischen Kirche ist zum Davonlaufen'
Experten bei Medientagung: Chancen im Fernsehen und Internet stärker nutzen. Prof. Ockenfels übt Kritik am Auftreten der Kirche - Gabriele Kuby: Die Wahrheit aussprechen, solange man dies noch könne
Bonn (kath.net/idea) Die Kirchen sollten ihre Medienpräsenz verstärken. Dafür plädierten mehrere Referenten einer Tagung des Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg am 1. Mai in Bonn. Der Präsident der (katholischen) Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft, Prof. Wolfgang Bergsdorf (Erfurt), sagte, wichtig sei es, klare Standpunkte zu beziehen. Dies gelte etwa im ethischen Diskurs zur Biomedizin und der Frage nach dem Beginn und Ende des Lebens. Allerdings müssten sowohl die Botschaft als auch die Botschafter erstklassig sein.
Der Journalist und Buchautor Alexander Kissler (München) bezeichnete das Fernsehen als "hypermoralistisch". Mit Formaten wie "Anwältin der Armen", "Familien im Brennpunkt" oder "We are family" (Wir sind Familie) sei es zu einer "Betreuungs- und Problemlösungsagentur" geworden.
Zunächst würden Probleme geschaffen, die dann im Fernsehen wieder gelöst werden. Kissler plädierte für eine stärkere Nutzung des Internets durch die Kirche. So sollte man dort etwa die Auftritte von Bischöfen veröffentlichen. Dies ermögliche den Nutzern, in den Medien umstrittene Aussagen im Original anzuschauen.
Tripolar effective hedonist,
I. Vöcklabruck "Migrants Welcome Service"(Language drill,Cross-cultural musical improvisation,Word-, EXCEL-, Web-classes;
Unsecured Microcredits;
Joint joggings);
II: "So viel Sprachen du sprichst, so oft mal bist du Mensch" (E. Seidenbusch)
III: "Fiddle on the Roof and elsewhere"
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04. Mai 2010, 10:48
'Internetpräsenz der katholischen Kirche ist zum Davonlaufen'
Experten bei Medientagung: Chancen im Fernsehen und Internet stärker nutzen. Prof. Ockenfels übt Kritik am Auftreten der Kirche - Gabriele Kuby: Die Wahrheit aussprechen, solange man dies noch könne
Bonn (kath.net/idea)
Die Kirchen sollten ihre Medienpräsenz verstärken. Dafür plädierten mehrere Referenten einer Tagung des Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg am 1. Mai in Bonn. Der Präsident der (katholischen) Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft, Prof. Wolfgang Bergsdorf (Erfurt), sagte, wichtig sei es, klare Standpunkte zu beziehen. Dies gelte etwa im ethischen Diskurs zur Biomedizin und der Frage nach dem Beginn und Ende des Lebens. Allerdings müssten sowohl die Botschaft als auch die Botschafter erstklassig sein.
Der Journalist und Buchautor Alexander Kissler (München) bezeichnete das Fernsehen als "hypermoralistisch". Mit Formaten wie "Anwältin der Armen", "Familien im Brennpunkt" oder "We are family" (Wir sind Familie) sei es zu einer "Betreuungs- und Problemlösungsagentur" geworden.
Zunächst würden Probleme geschaffen, die dann im Fernsehen wieder gelöst werden. Kissler plädierte für eine stärkere Nutzung des Internets durch die Kirche. So sollte man dort etwa die Auftritte von Bischöfen veröffentlichen. Dies ermögliche den Nutzern, in den Medien umstrittene Aussagen im Original anzuschauen.
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