Mittwoch, 2. Mai 2012

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung/red

Radikal hatte sich das Denken des bis dahin unauffälligen Wieners 2008 geändert: Er forderte seine Mutter auf, sich zu verschleiern, gab Frauen nicht mehr die Hand. Umso kurioser, wie der Islamist die Geheim- Dateien der Al Kaida, welche auf einem USB- Stick gespeichert und in seiner Unterhose entdeckt wurden, versteckte: Die streng geheimen Informationen waren eingebettet in zwei Pornovideos - und die Filme "Kick Ass" und "Sexy Tanja" hatten es wahrlich in sich, wie deutsche Experten entschlüsselten. "Aus dem inneren Kern der Al Kaida" "Das Material dürfte direkt aus dem inneren Kern der Terror- Zelle kommen. Nach den Sicherstellungen in Bin Ladens Haus das aussagekräftigste Material, das je gefunden wurde", so ein Verfassungsschützer. Dieses erzählt ausführlich über die Zukunftspläne der Al Kaida: Wobei vor allem Entführungen von Kreuzfahrtschiffen eine große Rolle spielen sollen. Die Passagiere würden nach Guantanamo- Manier in orangefarbene Gefängniskluft gesteckt und (auf Video gebannt) nach und nach exekutiert werden - sollte den Forderungen der Terroristen nicht Folge geleistet werden. Weiters sollten Blitz- Anschläge wie 2008 in Mumbai die EU- Städte erschüttern. Mit Pistolen bewaffnet und Bomben um den Bauch sollten Dschihad- Kämpfer Hotels, Lokale, U- Bahn Stationen sowie öffentliche Einrichtungen stürmen - und Blutbäder anrichten.

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