Donnerstag, 24. Dezember 2009
Sonntag, 6. Dezember 2009
Optionen für Israel
WELT: Welche Optionen haben die Israelis?
Lewis: An der Waffenstillstandslinie festzuhalten oder einseitig eine Grenze zu ziehen. Besser wäre, wenn das bilateral geschähe. Aber ohne gegenseitige Anerkennung und Verhandlungen ist dies unmöglich. Die Wahl, die die Israelis haben, liegt also nicht zwischen einer verhandelten und einer einseitigen Grenze, sondern zwischen einer einseitigen Grenze oder gar keiner Grenze.
WELT: Haben die iranischen Herrscher durch die Hamas-Regierung neue Hebel erhalten, im palästinensisch-israelischen Konflikt mitzumischen?
Lewis: Ja, sie unterstützen nun auch die Hamas, ganz abgesehen von der Hisbollah. Sie haben versprochen, die Hamas zu finanzieren, was sie gewiß einhalten werden. Sie lieferten bereits Waffen. Fraglos auch, daß sie andere Palästinenser fördern wie den Islamischen Dschihad.
WELT: Worin liegen die Alternativen für den islamischen Raum und den Nahen Osten?
Lewis: Entweder sie werden erfolgreich demokratische Institutionen entwickeln, wie es im Irak und in anderen Ländern trotz aller Probleme begann, oder es wird einen endlosen Kampf zwischen Islam und Christentum geben. Der führt zur allgemeinen gegenseitigen Zerstörung. Wenn es dann noch eine gemeinsame Zukunft gibt, bestreiten diese Indien und China, die kommenden Supermächte des ausgehenden
Lewis: An der Waffenstillstandslinie festzuhalten oder einseitig eine Grenze zu ziehen. Besser wäre, wenn das bilateral geschähe. Aber ohne gegenseitige Anerkennung und Verhandlungen ist dies unmöglich. Die Wahl, die die Israelis haben, liegt also nicht zwischen einer verhandelten und einer einseitigen Grenze, sondern zwischen einer einseitigen Grenze oder gar keiner Grenze.
WELT: Haben die iranischen Herrscher durch die Hamas-Regierung neue Hebel erhalten, im palästinensisch-israelischen Konflikt mitzumischen?
Lewis: Ja, sie unterstützen nun auch die Hamas, ganz abgesehen von der Hisbollah. Sie haben versprochen, die Hamas zu finanzieren, was sie gewiß einhalten werden. Sie lieferten bereits Waffen. Fraglos auch, daß sie andere Palästinenser fördern wie den Islamischen Dschihad.
WELT: Worin liegen die Alternativen für den islamischen Raum und den Nahen Osten?
Lewis: Entweder sie werden erfolgreich demokratische Institutionen entwickeln, wie es im Irak und in anderen Ländern trotz aller Probleme begann, oder es wird einen endlosen Kampf zwischen Islam und Christentum geben. Der führt zur allgemeinen gegenseitigen Zerstörung. Wenn es dann noch eine gemeinsame Zukunft gibt, bestreiten diese Indien und China, die kommenden Supermächte des ausgehenden
WAnn sind wir muslimisch ? - Was ist daran schlecht ?
Leopold5, 02. 12. '09 09:27
Im Jahr 2051 wird Österreichs Jugend mehrheitlich muslimisch sein!
Behauptet die Akademie der Wissenschaften:
"If current fertility trends remain constant, Islam could represent the majority religion for those below 15 years of age in 2051."
http://www.oeaw.ac.at/vid/download/WP2006_01.pdf
Siehe Seite 1.meldenantworten
Leopold5, 02. 12. '09 00:41
Ein muslimischer Kontinent - Bernard Lewis über Europas Zukunft
Nach Bernard Lewis wird Europa ein muslimischer Kontinent:
http://www.welt.de/print-welt/article211453/Ein_muslimischer_Kontinent_Bernard_Lewis_ueber_Europas_Zukunft.html
Bernard Lewis ist übrigens der weltweit anerkannteste Islamwissenschaftler. Professor in Princeton, mittlerweile 93 Jahre alt.meldenantworten
Im Jahr 2051 wird Österreichs Jugend mehrheitlich muslimisch sein!
Behauptet die Akademie der Wissenschaften:
"If current fertility trends remain constant, Islam could represent the majority religion for those below 15 years of age in 2051."
http://www.oeaw.ac.at/vid/download/WP2006_01.pdf
Siehe Seite 1.meldenantworten
Leopold5, 02. 12. '09 00:41
Ein muslimischer Kontinent - Bernard Lewis über Europas Zukunft
Nach Bernard Lewis wird Europa ein muslimischer Kontinent:
http://www.welt.de/print-welt/article211453/Ein_muslimischer_Kontinent_Bernard_Lewis_ueber_Europas_Zukunft.html
Bernard Lewis ist übrigens der weltweit anerkannteste Islamwissenschaftler. Professor in Princeton, mittlerweile 93 Jahre alt.meldenantworten
Freitag, 4. Dezember 2009
Too much fear
Von Martin Staudinger und Robert Treichler
Eine islamische Republik mitten in Europa: Fast alle Frauen tragen einen Schleier, einige sogar den Niqab, der wie die Burka Gesicht und Körper zur Gänze verhüllt. Während des Fastenmonats Ramadan haben die meisten Fastfood-Restaurants, etwa das „Mk’Halal“ (von arabisch „halal“, deutsch: rein, erlaubt), tagsüber geschlossen. Auf den Standesämtern ringen die Beamten mit den Bräutigamen darum, dass auch die Braut Auskunft über ihren Hochzeitswunsch geben darf. Im Erdgeschoß der Hochhäuser sind zahlreiche Moscheen untergebracht, bevorzugte religiöse Ausrichtung: ein fundamentalistischer Islam salafistischer Prägung.
Diese Enklave heißt Venissieux, zählt 60.000 Einwohner und ist ein Vorort von Lyon, der drittgrößten Stadt der laizistischen Republik Frankreich. Hier hat der Islam längst über die westliche Kultur gesiegt. Französische Medien berichten mit einer Mischung aus Schaudern und Exotismus über diesen Ort, an dem die abendländischen Albträume wahr geworden sind.
Sieht das Europa der nächsten Generation, sagen wir: im Jahr 2050, aus wie Venissieux schon heute?
Glaubt man den Modellen der Demografen, dann ist jetzt schon klar: Die Zahl der Moslems in Europa wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark steigen, durch Zuwanderung und eine höhere Geburtenrate.
Für Rechtspopulisten wie Geert Wilders (Niederlande), Filip Dewinter (Belgien) oder Heinz-Christian Strache (Österreich) sind diese Prognosen ein gefundenes Fressen. Mit ihnen lässt sich das Horrorszenario einer durchislamisierten Gesellschaft zeichnen, in der statt einer Rechtsprechung westlich-demokratischen Zuschnitts die Scharia gilt, das Christentum an den Rand gedrängt wird und die abendländische Kultur nur noch im Völkerkundemuseum zu besichtigen ist – und in der Wiens Bürgermeister mit Vornamen Ahmed oder Selim heißt, Heurigenwirte meidet und stattdessen jeden Freitag in der Moschee betet.
Das Trügerische und Verführerische daran ist die Zwangsläufigkeit, mit der die Entwicklung Europas von einer freien Gesellschaft zur islamischen Theokratie dargestellt wird. Denn im Gegensatz zur Tatsache, dass sich das religiöse Gefüge des Kontinents verschiebt, ist die wesentliche Frage überhaupt nicht geklärt: wie sich diese Veränderung in den kommenden Jahrzehnten tatsächlich auf die Kultur und die Gesellschaft auswirken wird.
Eine islamische Republik mitten in Europa: Fast alle Frauen tragen einen Schleier, einige sogar den Niqab, der wie die Burka Gesicht und Körper zur Gänze verhüllt. Während des Fastenmonats Ramadan haben die meisten Fastfood-Restaurants, etwa das „Mk’Halal“ (von arabisch „halal“, deutsch: rein, erlaubt), tagsüber geschlossen. Auf den Standesämtern ringen die Beamten mit den Bräutigamen darum, dass auch die Braut Auskunft über ihren Hochzeitswunsch geben darf. Im Erdgeschoß der Hochhäuser sind zahlreiche Moscheen untergebracht, bevorzugte religiöse Ausrichtung: ein fundamentalistischer Islam salafistischer Prägung.
Diese Enklave heißt Venissieux, zählt 60.000 Einwohner und ist ein Vorort von Lyon, der drittgrößten Stadt der laizistischen Republik Frankreich. Hier hat der Islam längst über die westliche Kultur gesiegt. Französische Medien berichten mit einer Mischung aus Schaudern und Exotismus über diesen Ort, an dem die abendländischen Albträume wahr geworden sind.
Sieht das Europa der nächsten Generation, sagen wir: im Jahr 2050, aus wie Venissieux schon heute?
Glaubt man den Modellen der Demografen, dann ist jetzt schon klar: Die Zahl der Moslems in Europa wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark steigen, durch Zuwanderung und eine höhere Geburtenrate.
Für Rechtspopulisten wie Geert Wilders (Niederlande), Filip Dewinter (Belgien) oder Heinz-Christian Strache (Österreich) sind diese Prognosen ein gefundenes Fressen. Mit ihnen lässt sich das Horrorszenario einer durchislamisierten Gesellschaft zeichnen, in der statt einer Rechtsprechung westlich-demokratischen Zuschnitts die Scharia gilt, das Christentum an den Rand gedrängt wird und die abendländische Kultur nur noch im Völkerkundemuseum zu besichtigen ist – und in der Wiens Bürgermeister mit Vornamen Ahmed oder Selim heißt, Heurigenwirte meidet und stattdessen jeden Freitag in der Moschee betet.
Das Trügerische und Verführerische daran ist die Zwangsläufigkeit, mit der die Entwicklung Europas von einer freien Gesellschaft zur islamischen Theokratie dargestellt wird. Denn im Gegensatz zur Tatsache, dass sich das religiöse Gefüge des Kontinents verschiebt, ist die wesentliche Frage überhaupt nicht geklärt: wie sich diese Veränderung in den kommenden Jahrzehnten tatsächlich auf die Kultur und die Gesellschaft auswirken wird.
Dienstag, 24. November 2009
Thomas v. Aquin im Web - Otto Friedrich - FURCHE
1. Wenn dieses Millionen von Webseitenangebot im Web weiter exponentiell zunimmt, wird dies zu einem Energiekollaps kommen.
2, Die Avantgarde der 'Cyberphilosophen' greifen auf religiöse Symbole, Semantik und Sprache zurück , sogsr buchstäbliche Zitate von Thomas v. Aquin benutzend, i. e., EU-Kommissar HAHN klonend.
2, Die Avantgarde der 'Cyberphilosophen' greifen auf religiöse Symbole, Semantik und Sprache zurück , sogsr buchstäbliche Zitate von Thomas v. Aquin benutzend, i. e., EU-Kommissar HAHN klonend.
Donnerstag, 19. November 2009
Marc Sageman - Havard "Degeneration into the Internet"
But after 2001, when the U.S. destroyed the camps and housing and turned off the funding, bin Laden was left with little control. The movement has now degenerated into something like the internet. Spontaneous groups of friends, as in Madrid and Casablanca, who have few links to any central leadership, are generating sometimes very dangerous terrorist operations, notwithstanding their frequent errors and poor training. What tipped the Madrid group to operation was probably the arrest of some of their friends after the Casablanca bombing. Most of them were Moroccans and the Moroccan government asked the Spaniards to arrest several militants. So the group was activated, wanting to do something. Their inspiration—the document “Jihad al-Iraq”— probably was found on the Web. Six of its 42 pages argued that if there were bombings right before Spanish election, it could effect a change of government and the withdrawal of Spanish troops from Iraq, the expulsion of the “far enemy” from a core Arab state. From conception to execution, the operation took about five weeks.
We hear that Al Qaeda plans its attacks for years and years. It may have before 9-11, but not anymore. Operatives in caves simply cannot communicate with people in the field. The network has been fairly well broken by our intelligence services. The network is now self-organized from the bottom up, and is very decentralized. With local initiative and flexibility, it’s very robust. True, two-thirds to three- quarters of the old leaders have been taken out, but that doesn’t mean that we’re home free. The network grows organically, like the Internet. We couldn’t have identified the Madrid culprits, because we wouldn’t have known of them until the first bomb exploded.
So in 2004, Al Qaeda has new leadership. In a way today’s operatives are far more aggressive and senseless than the earlier leaders. The whole network is held together by the vision of creating the Salafi state. A fuzzy, idea-based network really requires an idea-based solution. The war of ideas is very important and this is one we haven’t really started to engage yet.
We hear that Al Qaeda plans its attacks for years and years. It may have before 9-11, but not anymore. Operatives in caves simply cannot communicate with people in the field. The network has been fairly well broken by our intelligence services. The network is now self-organized from the bottom up, and is very decentralized. With local initiative and flexibility, it’s very robust. True, two-thirds to three- quarters of the old leaders have been taken out, but that doesn’t mean that we’re home free. The network grows organically, like the Internet. We couldn’t have identified the Madrid culprits, because we wouldn’t have known of them until the first bomb exploded.
So in 2004, Al Qaeda has new leadership. In a way today’s operatives are far more aggressive and senseless than the earlier leaders. The whole network is held together by the vision of creating the Salafi state. A fuzzy, idea-based network really requires an idea-based solution. The war of ideas is very important and this is one we haven’t really started to engage yet.
Understanding Terror Networks
http://www.bmlv.gv.at/wissen-forschung/publikationen/beitrag.php?id=1327
Islam, Islamismus und islamischer Extremismus (Feichtinger, Wentker),
Gerade in Zeiten, in denen Information im Überfluss vorhanden ist,
scheint es geboten, diese manchmal für einen bestimmten Zweck
zielgerichtet aufzubereiten. Dies war der bestimmende Gedanke, als das
Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement der
Landesverteidigungsakademie Wien 2003 einen Workshop zum Thema
"Islamischer Fundamentalismus" abhielt.
Islamischer Fundamentalismus erweist sich mittlerweile als umfassendes
sicherheitliches Phänomen, das sowohl islamische, in Modernisierung
befindliche Länder als auch westliche Gesellschaften mit nennenswerten
Bevölkerungsgruppen islamischen Glaubens vor erhebliche
Herausforderungen stellt. Fragen der Integrationspolitik werden dabei
beispielsweise ebenso berührt wie die Komplexität und Problematik des
internationalen Krisenmanagements, das helfen soll, extremistischen,
gewaltbereiten Agitatoren die Sympathien und Rekrutierungsbasis
dauerhaft zu entziehen. Umso bedeutsamer erscheint es, einen offenen
Diskurs, möglichst vorurteilsfrei und ungefärbt, zu dieser umfassenden
Sicherheitsherausforderung gestalten zu können.
Die unverändert aufrechte Zielsetzung der aus der Arbeitstagung
resultierenden und nun vorliegenden Publikation besteht daher darin,
Basiswissen in komprimierter Form aufzubereiten, um eigenständige
Überlegungen und Beurteilungen darauf aufbauen oder sich in die
Materie vertiefen zu können. Dabei soll sie durch die Abfolge von
Hintergrundinformationen und aktuellen Bezügen an besonderem Wert
gewinnen.
scheint es geboten, diese manchmal für einen bestimmten Zweck
zielgerichtet aufzubereiten. Dies war der bestimmende Gedanke, als das
Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement der
Landesverteidigungsakademie Wien 2003 einen Workshop zum Thema
"Islamischer Fundamentalismus" abhielt.
Islamischer Fundamentalismus erweist sich mittlerweile als umfassendes
sicherheitliches Phänomen, das sowohl islamische, in Modernisierung
befindliche Länder als auch westliche Gesellschaften mit nennenswerten
Bevölkerungsgruppen islamischen Glaubens vor erhebliche
Herausforderungen stellt. Fragen der Integrationspolitik werden dabei
beispielsweise ebenso berührt wie die Komplexität und Problematik des
internationalen Krisenmanagements, das helfen soll, extremistischen,
gewaltbereiten Agitatoren die Sympathien und Rekrutierungsbasis
dauerhaft zu entziehen. Umso bedeutsamer erscheint es, einen offenen
Diskurs, möglichst vorurteilsfrei und ungefärbt, zu dieser umfassenden
Sicherheitsherausforderung gestalten zu können.
Die unverändert aufrechte Zielsetzung der aus der Arbeitstagung
resultierenden und nun vorliegenden Publikation besteht daher darin,
Basiswissen in komprimierter Form aufzubereiten, um eigenständige
Überlegungen und Beurteilungen darauf aufbauen oder sich in die
Materie vertiefen zu können. Dabei soll sie durch die Abfolge von
Hintergrundinformationen und aktuellen Bezügen an besonderem Wert
gewinnen.
Freitag, 13. November 2009
Dienstag, 10. November 2009
Traun - Moscheeeröffnung
http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/386477/index.do?parentid=0&act=0&isanonym=0
Fatwa
Fatwa zu der Frage, ob muslimische Machthaber den Bau von Kirchen ermöglichen dürfen
Rechtsgutachten-Nr.: 5106
Von dem Rechtsgutachter Scheich Saleh bin Fauzan bin Abdullah al-Fauzan
(Institut für Islamfragen, dh, 05.11.2009)
Frage: "Wie wird [aus islamischer Sicht] ein Mensch beurteilt, der Christen ermöglicht, Kirchen in Ländern der Muslime zu bauen oder Schulen zu eröffnen, in denen [christlich] missioniert wird?"
Antwort: "Dies ist [aus islamischer Sicht] nicht erlaubt. Muslime dürfen Christen weder den Bau von Kirchen noch die Renovierung dieser Kirchen ermöglichen, falls sie baufällig geworden sind. Falls jedoch Muslime ein Land einnehmen, in dem sich bereits Kirchen befinden, müssen sie diese [Kirchen stehen] lassen, bis sie baufällig werden und verschwunden sind. Sie dürfen nicht erneut aufgebaut werden.
Muslime dürfen nicht den Ungläubigen den Bau von neuen Kirchen im Lande des Islam erlauben, insbesondere auf der Arabischen Halbinsel. Allahs Prophet sagte: 'Es dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht zwei Religionen zusammen existieren'. Kirchen dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht neben Moscheen errichtet werden.
Dies heißt jedoch nicht, dass ein Ungläubiger die Arabische Halbinsel nicht betreten darf, wenn er dies als Gastarbeiter oder Geschäftsmann tut. Ein Ungläubiger darf die Arabische Halbinsel betreten, wenn er sich dort nur vorübergehen aufhält. D.h., er darf dort keine unbefristete Aufenthaltserlaubnis bekommen. Ebenfalls darf er kein Eigentum [keine Eigentumswohnung] besitzen."
Quelle: www.alfawzan.ws/AlFawzan/FatawaSearch/tabid/70/Default.aspx?PageID=5106
Rechtsgutachten-Nr.: 5106
Von dem Rechtsgutachter Scheich Saleh bin Fauzan bin Abdullah al-Fauzan
(Institut für Islamfragen, dh, 05.11.2009)
Frage: "Wie wird [aus islamischer Sicht] ein Mensch beurteilt, der Christen ermöglicht, Kirchen in Ländern der Muslime zu bauen oder Schulen zu eröffnen, in denen [christlich] missioniert wird?"
Antwort: "Dies ist [aus islamischer Sicht] nicht erlaubt. Muslime dürfen Christen weder den Bau von Kirchen noch die Renovierung dieser Kirchen ermöglichen, falls sie baufällig geworden sind. Falls jedoch Muslime ein Land einnehmen, in dem sich bereits Kirchen befinden, müssen sie diese [Kirchen stehen] lassen, bis sie baufällig werden und verschwunden sind. Sie dürfen nicht erneut aufgebaut werden.
Muslime dürfen nicht den Ungläubigen den Bau von neuen Kirchen im Lande des Islam erlauben, insbesondere auf der Arabischen Halbinsel. Allahs Prophet sagte: 'Es dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht zwei Religionen zusammen existieren'. Kirchen dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht neben Moscheen errichtet werden.
Dies heißt jedoch nicht, dass ein Ungläubiger die Arabische Halbinsel nicht betreten darf, wenn er dies als Gastarbeiter oder Geschäftsmann tut. Ein Ungläubiger darf die Arabische Halbinsel betreten, wenn er sich dort nur vorübergehen aufhält. D.h., er darf dort keine unbefristete Aufenthaltserlaubnis bekommen. Ebenfalls darf er kein Eigentum [keine Eigentumswohnung] besitzen."
Quelle: www.alfawzan.ws/AlFawzan/FatawaSearch/tabid/70/Default.aspx?PageID=5106
Samstag, 7. November 2009
Montag, 19. Oktober 2009
Hawala
Weltweite Bar-Überweisungen ohne Konto und Belege
1 Bank im Laden
Viele kleine Reisebüros oder Imbissstände bieten im Nebengeschäft Geldtransfers nach dem Hawala-Prinzip an.
2 Code fürs Bare
Dabei zahlt der Kunde das zu überweisende Geld in bar ein und bekommt einen Code, den er dem Empfänger mitteilt.
3 Überweisung
Der Empfänger lässt sich das Geld gegen Nennung des Codes bei einer anderen Hawala-Stelle auszahlen.
PAKISTAN
Per Hawala-Überweisung gelangten im vergangenen Jahr 2,5 bis fünf Milliarden Dollar ins Land – über den offiziellen Banken-Weg nur eine Milliarde.
DUBAI
Mittelsmänner aus Pakistan und Indien nutzen die Freihandelszone Dubai für die Abwicklung. Hawala wird in Dubai offiziell nicht verfolgt.
INDIEN
Die OECD schätzt, dass 50 Prozent aller indischen Unternehmen über das Hawala-Prinzip abrechnen – obwohl es offiziell verboten ist.
IRAN
Nach Schätzungen der Bankenaufsicht wird von Deutschland aus jedes Jahr ein zweistelliger Milliardenbetrag per Hawala in den Iran transferiert.
GESETZE GEGEN SCHATTENBANKEN
Bislang unternehmen nur wenige Staaten rechtliche Schritte gegen die illegale Hawala-Szene – einer der Vorreiter ist Deutschland.
Gesetzeslücke geschlossen
Ohne Lizenz des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen (BAKred) darf in Deutschland niemand gewerblich Geld transferieren. Früher umgingen ausländische Banken diese Regel manchmal, indem sie in Deutschland eine Repräsentanz eröffneten, die nur einen Zweck hatte: Gelder von deutschen Konten an die eigene Zentrale im Ausland zu übertragen. Das fiel nicht unter die Aufsicht des BAKred – durch eine Gesetzesänderung wurde diese Lücke 1998 geschlossen.
International uneinheitlich
In vielen Ländern der Welt ist Hawala-Banking nicht verboten – oder wird zumindest nicht verfolgt. Grund: In Teilen Südasiens oder in Pakistan ist es oft der einzig sichere Weg für Geldtransfers.
Neue Maßnahmen
Gesetze verbieten Underground-Banking, also Finanzdienstleistung ohne Lizenz, bislang nur in den Niederlanden, Italien und Deutschland. Die Finanzminister der sieben größten Industrienationen (G7) haben die OECD aufgefordert, die bestehende Empfehlungsliste zur Bekämpfung der Geldwäsche auch auf den Bereich Underground-Banking auszuweiten. Außerdem sollten die Mitgliedsländer weltweit Zentralstellen für Finanzermittlungen einrichten.
DIE TRICKS DER GELDWÄSCHER
Hawala ist nicht die einzige Methode, Geld krimineller Herkunft in seriöse Finanzkreisläufe einzuschleusen.
1 Steuerparadiese
Die „Off-shore“ genannten Finanz- und Steuerparadiese sind Zentren für die Wäsche von Terror-Geldern. Dabei transferieren oft Anwälte das schmutzige Geld in die Steurspar-Zentren, gründen dort Briefkastenfirmen, die sich an europäischen Firmen beteiligen oder bei angesehenen Banken Konten unterhalten. Beliebte Steuerparadiese sind die ostkaribischen Inseln St. Kitts und Nevis, die Marshall-Inseln im Westpazifik und die Bahamas.
2 Derivate
Die ausgeklügeltste Art, illegales Geld in den legalen Finanzkreislauf zu schleusen. Derivate-Geschäfte sind eine Art Wette auf die künftige Entwicklung eines Börsenkurses. Verluste werden dabei mit dem kriminellen Geld ausgeglichen, Gewinne mit völlig legalem Geld erzielt. Die gewaschenen Finanzmittel haben damit eine legale Herkunft. Finanzermittler können Derivate-Geschäfte kaum nachvollziehen, da die Papierspur bei den meisten Derivate-Geschäften komplett unterbrochen wird.
3 Stiftungen
Anonyme Trusts sind vielfach Verstecke für Terror-Gelder oder Einnahmen aus Waffen- und Drogengeschäften. Bei Treuhandgesellschaften, Stiftungen und Trusts nach angloamerikanischem Recht können sich Stiftungen sogar oft hinter einer neuen Stiftung verstecken. Häufig sind die Begünstigten der Trusts unbekannt, weil Anwälte oder Notare zwischengeschaltet sind – sie unterliegen der Schweigepflicht.
4 Händler
Kriminelle bitten Händler, Reisebüros, Restaurants oder Spielhöllen, ihr schmutziges Geld unter die legalen Tageseinnahmen zu mischen. Manchmal erfinden die Täter Geschichten zur Herkunft des Geldes, andere kassieren für den Service eine satte Provision. Je namhafter das Unternehmen, desto unverdächtiger die Einzahlung. In Berlin existieren ganze Straßenzüge mit helfenden Reisebüros und Import-Export-Händlern.
5 Stückelung
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht davon aus, dass Bargeld aus Straftaten bei der Geldwäsche die größte Rolle spielt. Die Scheine werden als gestückelte Summen unter der Meldegrenze von 30 000 Mark an verschiedenen Stellen eingezahlt und so dem legalen Kreislauf zugeführt. Diese im Fachjargon „Smurfing“ genannte Methode verkleinert die Summen bis zur Unauffälligkeit. Beliebte Investitionen der Geldwäsche sind Antiquitäten, Kunst und Oldtimer.
6 Internet-Casinos
Ein relativ neuer Trend, illegale Gelder zu waschen, sind Internet-Casinos. Viele der Wettfirmen sitzen in Off-Shore-Ländern wie St. Vincent und den Grenadinen, den Cayman Islands, dem pazifischen Ministaat Nauru oder dem Libanon. Diese Länder weigern sich, Geldwäsche zu verfolgen. Viele der Online-Spielhöllen verschwinden, noch bevor die internationalen Fahnder sie aufspüren können.
7 Electronic Cash
Das sogenannte E-Cash erleichtert die Geldwäsche. Beim E-Cash-System übermitteln die Täter eine elektronische Zeichenfolge, die einem bestimmten Geldwert entspricht. Diese Zahlenfolge wird übers Internet oder WAP-Handys transferiert. Danach kann sie bei bestimmten Banken in Bargeld eingetauscht werden. Da das Geld anonym übertragen wird, lässt sich die Spur kaum nachverfolgen.
TRADITIONSREICH
Das Hawala-System der Geldüberweisungen hat eine jahrhundertealte Geschichte. Erfunden haben es arabische Händler, die Angst davor hatten, auf ihren Reisen nach Südostasien ausgeraubt zu werden. Dank des Geldtransfers über Mittelsmänner mussten sie keine größeren Werte mit sich führen. Die Asiaten kopierten das System – in China ist es bis heute unter den Namen „chop“ oder „fei chien“ – fliegendes Geld – verbreitet.
ISLAMIC BANKING: GETEILTE GEWINNE, GETEILTES RISIKO
Bei Geldgeschäften in islamischen Ländern gelten oft andere Regeln als in der westlichen Welt der Banken und Finanzen.
Ausgleich statt Ausbeutung
Im Koran steht sinngemäß: Keiner soll vom anderen Zinsen verlangen. Hintergrund: In vorislamischer Zeit trieben die Reichen durch Wucherzins (Riban) die Armut voran. Seit ägyptische Sparkassen in den 70er-Jahren ihre Geschäfte nach den Regeln des Islamic Banking ausrichteten, schlossen sich Geldinstitute in Pakistan, Saudi-Arabien, dem Sudan und Kuwait an. Mittlerweile werden geschätzte 200 Milliarden Dollar in mehr als 250 Banken nach den islamischen Grundsätzen (Scharia) angelegt. In Pakistan, Iran und Sudan ist die Einhaltung der Grundsätze für Banken Gesetz.
Die wichtigsten Regeln
Nur wer sich auch am Risiko eines Geschäfts beteiligt, darf daraus Gewinn erzielen. Folgerichtig dürfen Geschäftsleute vorher festgelegte Zinsen weder erwirtschaften noch verlangen, Geldanlagen in festverzinslichen Wertpapieren, Pfandbriefen oder Anleihen sind verboten. Aktiengeschäfte sind erlaubt, bei Dividenden aus Aktien scheiden sich die Geister. Verboten sind Aktien von Firmen, die in Alkohol, Schweinefleisch, Waffen oder Tabak investieren. Wertpapiere von Banken und Versicherungen sind wegen ihrer Zinsgeschäfte für strenggläubige Moslems inakzeptabel. Ein Scharia-Rat wacht über die korankonforme Anlagepolitik von Fonds. Derzeit stecken fünf Milliarden Dollar in 104 islamischen Aktienfonds.
1 Bank im Laden
Viele kleine Reisebüros oder Imbissstände bieten im Nebengeschäft Geldtransfers nach dem Hawala-Prinzip an.
2 Code fürs Bare
Dabei zahlt der Kunde das zu überweisende Geld in bar ein und bekommt einen Code, den er dem Empfänger mitteilt.
3 Überweisung
Der Empfänger lässt sich das Geld gegen Nennung des Codes bei einer anderen Hawala-Stelle auszahlen.
PAKISTAN
Per Hawala-Überweisung gelangten im vergangenen Jahr 2,5 bis fünf Milliarden Dollar ins Land – über den offiziellen Banken-Weg nur eine Milliarde.
DUBAI
Mittelsmänner aus Pakistan und Indien nutzen die Freihandelszone Dubai für die Abwicklung. Hawala wird in Dubai offiziell nicht verfolgt.
INDIEN
Die OECD schätzt, dass 50 Prozent aller indischen Unternehmen über das Hawala-Prinzip abrechnen – obwohl es offiziell verboten ist.
IRAN
Nach Schätzungen der Bankenaufsicht wird von Deutschland aus jedes Jahr ein zweistelliger Milliardenbetrag per Hawala in den Iran transferiert.
GESETZE GEGEN SCHATTENBANKEN
Bislang unternehmen nur wenige Staaten rechtliche Schritte gegen die illegale Hawala-Szene – einer der Vorreiter ist Deutschland.
Gesetzeslücke geschlossen
Ohne Lizenz des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen (BAKred) darf in Deutschland niemand gewerblich Geld transferieren. Früher umgingen ausländische Banken diese Regel manchmal, indem sie in Deutschland eine Repräsentanz eröffneten, die nur einen Zweck hatte: Gelder von deutschen Konten an die eigene Zentrale im Ausland zu übertragen. Das fiel nicht unter die Aufsicht des BAKred – durch eine Gesetzesänderung wurde diese Lücke 1998 geschlossen.
International uneinheitlich
In vielen Ländern der Welt ist Hawala-Banking nicht verboten – oder wird zumindest nicht verfolgt. Grund: In Teilen Südasiens oder in Pakistan ist es oft der einzig sichere Weg für Geldtransfers.
Neue Maßnahmen
Gesetze verbieten Underground-Banking, also Finanzdienstleistung ohne Lizenz, bislang nur in den Niederlanden, Italien und Deutschland. Die Finanzminister der sieben größten Industrienationen (G7) haben die OECD aufgefordert, die bestehende Empfehlungsliste zur Bekämpfung der Geldwäsche auch auf den Bereich Underground-Banking auszuweiten. Außerdem sollten die Mitgliedsländer weltweit Zentralstellen für Finanzermittlungen einrichten.
DIE TRICKS DER GELDWÄSCHER
Hawala ist nicht die einzige Methode, Geld krimineller Herkunft in seriöse Finanzkreisläufe einzuschleusen.
1 Steuerparadiese
Die „Off-shore“ genannten Finanz- und Steuerparadiese sind Zentren für die Wäsche von Terror-Geldern. Dabei transferieren oft Anwälte das schmutzige Geld in die Steurspar-Zentren, gründen dort Briefkastenfirmen, die sich an europäischen Firmen beteiligen oder bei angesehenen Banken Konten unterhalten. Beliebte Steuerparadiese sind die ostkaribischen Inseln St. Kitts und Nevis, die Marshall-Inseln im Westpazifik und die Bahamas.
2 Derivate
Die ausgeklügeltste Art, illegales Geld in den legalen Finanzkreislauf zu schleusen. Derivate-Geschäfte sind eine Art Wette auf die künftige Entwicklung eines Börsenkurses. Verluste werden dabei mit dem kriminellen Geld ausgeglichen, Gewinne mit völlig legalem Geld erzielt. Die gewaschenen Finanzmittel haben damit eine legale Herkunft. Finanzermittler können Derivate-Geschäfte kaum nachvollziehen, da die Papierspur bei den meisten Derivate-Geschäften komplett unterbrochen wird.
3 Stiftungen
Anonyme Trusts sind vielfach Verstecke für Terror-Gelder oder Einnahmen aus Waffen- und Drogengeschäften. Bei Treuhandgesellschaften, Stiftungen und Trusts nach angloamerikanischem Recht können sich Stiftungen sogar oft hinter einer neuen Stiftung verstecken. Häufig sind die Begünstigten der Trusts unbekannt, weil Anwälte oder Notare zwischengeschaltet sind – sie unterliegen der Schweigepflicht.
4 Händler
Kriminelle bitten Händler, Reisebüros, Restaurants oder Spielhöllen, ihr schmutziges Geld unter die legalen Tageseinnahmen zu mischen. Manchmal erfinden die Täter Geschichten zur Herkunft des Geldes, andere kassieren für den Service eine satte Provision. Je namhafter das Unternehmen, desto unverdächtiger die Einzahlung. In Berlin existieren ganze Straßenzüge mit helfenden Reisebüros und Import-Export-Händlern.
5 Stückelung
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht davon aus, dass Bargeld aus Straftaten bei der Geldwäsche die größte Rolle spielt. Die Scheine werden als gestückelte Summen unter der Meldegrenze von 30 000 Mark an verschiedenen Stellen eingezahlt und so dem legalen Kreislauf zugeführt. Diese im Fachjargon „Smurfing“ genannte Methode verkleinert die Summen bis zur Unauffälligkeit. Beliebte Investitionen der Geldwäsche sind Antiquitäten, Kunst und Oldtimer.
6 Internet-Casinos
Ein relativ neuer Trend, illegale Gelder zu waschen, sind Internet-Casinos. Viele der Wettfirmen sitzen in Off-Shore-Ländern wie St. Vincent und den Grenadinen, den Cayman Islands, dem pazifischen Ministaat Nauru oder dem Libanon. Diese Länder weigern sich, Geldwäsche zu verfolgen. Viele der Online-Spielhöllen verschwinden, noch bevor die internationalen Fahnder sie aufspüren können.
7 Electronic Cash
Das sogenannte E-Cash erleichtert die Geldwäsche. Beim E-Cash-System übermitteln die Täter eine elektronische Zeichenfolge, die einem bestimmten Geldwert entspricht. Diese Zahlenfolge wird übers Internet oder WAP-Handys transferiert. Danach kann sie bei bestimmten Banken in Bargeld eingetauscht werden. Da das Geld anonym übertragen wird, lässt sich die Spur kaum nachverfolgen.
TRADITIONSREICH
Das Hawala-System der Geldüberweisungen hat eine jahrhundertealte Geschichte. Erfunden haben es arabische Händler, die Angst davor hatten, auf ihren Reisen nach Südostasien ausgeraubt zu werden. Dank des Geldtransfers über Mittelsmänner mussten sie keine größeren Werte mit sich führen. Die Asiaten kopierten das System – in China ist es bis heute unter den Namen „chop“ oder „fei chien“ – fliegendes Geld – verbreitet.
ISLAMIC BANKING: GETEILTE GEWINNE, GETEILTES RISIKO
Bei Geldgeschäften in islamischen Ländern gelten oft andere Regeln als in der westlichen Welt der Banken und Finanzen.
Ausgleich statt Ausbeutung
Im Koran steht sinngemäß: Keiner soll vom anderen Zinsen verlangen. Hintergrund: In vorislamischer Zeit trieben die Reichen durch Wucherzins (Riban) die Armut voran. Seit ägyptische Sparkassen in den 70er-Jahren ihre Geschäfte nach den Regeln des Islamic Banking ausrichteten, schlossen sich Geldinstitute in Pakistan, Saudi-Arabien, dem Sudan und Kuwait an. Mittlerweile werden geschätzte 200 Milliarden Dollar in mehr als 250 Banken nach den islamischen Grundsätzen (Scharia) angelegt. In Pakistan, Iran und Sudan ist die Einhaltung der Grundsätze für Banken Gesetz.
Die wichtigsten Regeln
Nur wer sich auch am Risiko eines Geschäfts beteiligt, darf daraus Gewinn erzielen. Folgerichtig dürfen Geschäftsleute vorher festgelegte Zinsen weder erwirtschaften noch verlangen, Geldanlagen in festverzinslichen Wertpapieren, Pfandbriefen oder Anleihen sind verboten. Aktiengeschäfte sind erlaubt, bei Dividenden aus Aktien scheiden sich die Geister. Verboten sind Aktien von Firmen, die in Alkohol, Schweinefleisch, Waffen oder Tabak investieren. Wertpapiere von Banken und Versicherungen sind wegen ihrer Zinsgeschäfte für strenggläubige Moslems inakzeptabel. Ein Scharia-Rat wacht über die korankonforme Anlagepolitik von Fonds. Derzeit stecken fünf Milliarden Dollar in 104 islamischen Aktienfonds.
Informal Islamic Banking
http://www.ausafahmad.info/islamic_banking_informal_secotr.ppt#271,16,CONCLUSIONS
Chatting with the pope - Xt3
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Sonntag, 18. Oktober 2009
Religionsvergleich aus islam. Sicht
http://www.hakikatkitabevi.com/download/deutsch/3-christentum.pdf
Freitag, 16. Oktober 2009
Al Kaida Financing
Al-Qaeda is in its worst financial state for many years while the Taliban's funding is flourishing, according to the US Treasury.
Senior Treasury official David Cohen said al-Qaeda had made several appeals for funds already this year.
The influence of the network - damaged by US efforts to choke funding - is waning, he said.
The Taliban, meanwhile, are in better financial shape, bolstered by Afghanistan's booming trade in drugs.
According to Mr Cohen, the al-Qaeda leadership has already warned that a lack of funds was hurting the group's recruitment and training efforts.
After 9/11 much emphasis was placed on dealing with terrorist finance, since it was something tangible that governments could try to tackle and was far easier than the bigger challenge of dealing with the ideology that sustains terrorism.
But do groups like al-Qaeda need money? Terrorist attacks are not in themselves expensive. Estimates vary but 9/11 might have cost around half a million dollars, the 2004 Madrid bombings $10,000 and the London attacks of 7 July 2005 only a few thousand.
However, al-Qaeda does need resources to operate effectively - for instance its leaders will be paying off local villagers and tribes to ensure their location is not revealed. So restricting the money flow can make it harder for them to operate.
"We assess that al-Qaeda is in its weakest financial condition in several years and that, as a result, its influence is waning," Mr Cohen said from Washington.
But he added that as the organisation had multiple donors who were "ready, willing and able to contribute" the situation could be rapidly reversed.
However, the assistant secretary for terrorist financing said that the Taliban were in a better financial position, despite efforts to control the movement's cash supply.
The US administration's Special Envoy to Afghanistan, Richard Holbrooke, has said that the Taliban get most of their funding from private benefactors in the Gulf.
The many sources of funding for the Taliban make it more difficult to intercept and interrupt money flows, Mr Cohen said.
He also noted a trend in militant organisations turning to criminal activities to finance themselves.
Hezbollah, he alleged, is involved in making and selling illegal copies of music and computer software, as well as cigarette smuggling.
Senior Treasury official David Cohen said al-Qaeda had made several appeals for funds already this year.
The influence of the network - damaged by US efforts to choke funding - is waning, he said.
The Taliban, meanwhile, are in better financial shape, bolstered by Afghanistan's booming trade in drugs.
According to Mr Cohen, the al-Qaeda leadership has already warned that a lack of funds was hurting the group's recruitment and training efforts.
After 9/11 much emphasis was placed on dealing with terrorist finance, since it was something tangible that governments could try to tackle and was far easier than the bigger challenge of dealing with the ideology that sustains terrorism.
But do groups like al-Qaeda need money? Terrorist attacks are not in themselves expensive. Estimates vary but 9/11 might have cost around half a million dollars, the 2004 Madrid bombings $10,000 and the London attacks of 7 July 2005 only a few thousand.
However, al-Qaeda does need resources to operate effectively - for instance its leaders will be paying off local villagers and tribes to ensure their location is not revealed. So restricting the money flow can make it harder for them to operate.
"We assess that al-Qaeda is in its weakest financial condition in several years and that, as a result, its influence is waning," Mr Cohen said from Washington.
But he added that as the organisation had multiple donors who were "ready, willing and able to contribute" the situation could be rapidly reversed.
However, the assistant secretary for terrorist financing said that the Taliban were in a better financial position, despite efforts to control the movement's cash supply.
The US administration's Special Envoy to Afghanistan, Richard Holbrooke, has said that the Taliban get most of their funding from private benefactors in the Gulf.
The many sources of funding for the Taliban make it more difficult to intercept and interrupt money flows, Mr Cohen said.
He also noted a trend in militant organisations turning to criminal activities to finance themselves.
Hezbollah, he alleged, is involved in making and selling illegal copies of music and computer software, as well as cigarette smuggling.
Dienstag, 11. August 2009
Katholische Webpräsenz
„Ilsussidiario.net“ fällt dadurch auf, dass es auf den Gebieten Finanzen, Wirtschaft, internationale Politik glänzende Hintergrundberichte bringt und dazu ausgewiesene katholische Stimmen und Kommentierungen zu aktuellen Zeitfragen sammelt – von der Gesundheitsreform Barack Obamas über die britische Schulpolitik bis hin zu der Geldpolitik Chinas.
Oft sind es aber auch einzelne Journalisten, die auf ihren Seiten für Katholiken relevante Informationen verbreiten: So seit Jahren schon Sandro Magister, der „vaticanista“ der Wochenzeitung „Espresso“ auf seiner Homepage „www.chiesa.espressonline.it“ und auf seinem persönlichen Blog „Settimo Cielo“ (siebter Himmel), wo er den Nutzern ganze Dossier mit Hintergrundberichten und weiterführenden Artikel zur Verfügung stellt.
Oft sind es aber auch einzelne Journalisten, die auf ihren Seiten für Katholiken relevante Informationen verbreiten: So seit Jahren schon Sandro Magister, der „vaticanista“ der Wochenzeitung „Espresso“ auf seiner Homepage „www.chiesa.espressonline.it“ und auf seinem persönlichen Blog „Settimo Cielo“ (siebter Himmel), wo er den Nutzern ganze Dossier mit Hintergrundberichten und weiterführenden Artikel zur Verfügung stellt.
Die S. Clarae
1 Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir.
2 Ich sage zum Herrn: „Du bist mein Herr;
mein ganzes Glück bist du allein.“
5 Du, Herr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher;
du hältst mein Los in deinen Händen. - (R)
7 Ich preise den Herrn, der mich beraten hat.
Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.
8 Ich habe den Herrn beständig vor Augen.
Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht. - (R)
9 Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele;
auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.
2 Ich sage zum Herrn: „Du bist mein Herr;
mein ganzes Glück bist du allein.“
5 Du, Herr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher;
du hältst mein Los in deinen Händen. - (R)
7 Ich preise den Herrn, der mich beraten hat.
Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.
8 Ich habe den Herrn beständig vor Augen.
Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht. - (R)
9 Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele;
auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.
Samstag, 30. Mai 2009
Das Bistum Limburg steigt als erste deutsche katholische Diözese beim Twittern ein: Mit Hilfe des Internets wolle das Bistum „Brücken der Kommunikation zwischen Himmel und Erde“ bauen, sagte Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst am Samstag in Limburg. Es sei eine „echte Herausforderung, Substanzielles durch Virtuelles zu transportieren“. Dies versuche das Bistum ab sofort auch mit den maximal 140 Zeichen langen Texten, die über den Kurznachrichtendienst Twitter verschickt werden können (www.twitter.com/BistumLimburg). Das Bistum Limburg ist die erste Diözese in Deutschland, die Twitter erprobt viele Diözesen in den USA sowie der Vatikan nutzen diese Möglichkeit bereits.
Freitag, 13. Februar 2009
God loosing Masculinity ?
All das stieß bei konservativen Priestern auf wachsenden Widerstand. In zahlreichen Briefen wurde Aichern im Vatikan angeschwärzt. Auf Plattformen wie kreuz.net oder gloria.tv informieren heute konservative Laiengruppierungen regelmäßig über „Abweichungen“ vom rechten Glauben. kreuz.net behauptet, das Bistum Linz sei „durch jahrelange altliberale Misswirtschaft in eine beispiellose Krise geführt“ worden.
Eine zentrale Rolle bei der Vernaderung liberaler Kirchenleute wird dem „Linzer Priesterkreis“ zugeschrieben, dem auch Pfarrer Wagner angehört. Einer der Gründer der jährlichen Sommerakademie des Priesterkreises in Aigen im Mühlviertel ist der frühere St. Pöltener Bischof Krenn. Auch Joseph Ratzinger hatte dort vor seiner Papstwahl Vorträge gehalten.
„Was dort alles gesagt wurde, ist abenteuerlich“, analysiert der Wiener Theologieprofessor Paul Zulehner aufgrund von ihm zugespielten Tonbandaufnahmen. Der Augsburger Theologe Anton Ziegenaus erklärt dort etwa: „Ein Gott, der immer nur vergeben und lieben darf, verliert jede männliche Persönlichkeitsstruktur.“
Eine zentrale Rolle bei der Vernaderung liberaler Kirchenleute wird dem „Linzer Priesterkreis“ zugeschrieben, dem auch Pfarrer Wagner angehört. Einer der Gründer der jährlichen Sommerakademie des Priesterkreises in Aigen im Mühlviertel ist der frühere St. Pöltener Bischof Krenn. Auch Joseph Ratzinger hatte dort vor seiner Papstwahl Vorträge gehalten.
„Was dort alles gesagt wurde, ist abenteuerlich“, analysiert der Wiener Theologieprofessor Paul Zulehner aufgrund von ihm zugespielten Tonbandaufnahmen. Der Augsburger Theologe Anton Ziegenaus erklärt dort etwa: „Ein Gott, der immer nur vergeben und lieben darf, verliert jede männliche Persönlichkeitsstruktur.“
Dienstag, 20. Januar 2009
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